Montag, 3. Januar 2011

Die Stadt. Vom Werden und Vergehen


Es gab vor einiger Zeit einen Tag, an dem übertrat die Menschheit eine Grenze und hat es nicht einmal gemerkt. Nichts war danach anders geworden, und doch hatte sich etwas verändert. Es war der Tag, an dem von nun an mehr Menschen in der Stadt lebten als auf dem Land.
Die Geschichte dieses Tages reicht mehr als zehntausend Jahre zurück in die Zeit, als die erste Stadt gegründet wurde. Vielleicht lag diese Stadt in Kleinasien, vielleicht im Zweistromland, vielleicht in Indien. Ganz sicher war sie am Anfang nicht mehr als ein Punkt in der Landschaft. Ein Ort für Menschen, die mit ihrer Sehnsucht nach Wohlstand, Sicherheit und Freiheit nicht allein bleiben wollten.
Aus dem Vorwort der Ausstellung.


Einerseits sind es öffentliche Orte andererseits stellen sie eine vertraute Umgebung dar. Gerade für Pendler, die täglich auf den selben "Trampelpfaden" des modernen Großstadtlebens unterwegs sind. Als Ganzes betrachtet scheint es als ein einziges Gewimmel. Im Detail und in Ruhe hingeschaut wird man Zeuge der verschiedensten kleinen Geschichten, in der scheinbar unbewusst jeder einzelne seine Rolle findet.
Ständig ist man auf der Suche nach seinem Platz. Man lässt die Dinge geschehen, man sortiert sich bereitwillig ein in den Trott. Nur so lässt sich der Alltag bewältigen.
Aus Transit Stills von Frank Schinski

Ein Auszug der Ausstellung "Die Stadt. Vom Werden und Vergehen - OSTKREUT - Agentur der Fotografen" noch bis 23. Januar in München (Versicherungskammer Bayern, Maximilianstr. 53) zu sehen.