Freitag, 19. Februar 2010

Aurevoir Paris!


Schon muss ich Paris wieder verlassen. Wunderbare 6 Monate liegen hinter mir, in denen ich viel gelacht und geweint, gegessen und getrunken und vor allem so unglaublich viel gesehen habe.

Danke Paris für die wunderbaren Momente du wirst mir fehlen!

2 Monate München warten nun auf mich und ein wunderbares Praktikum. Das Leben in Paris wird mir fehlen, aber wie sagt man so schön: Das Leben geht weiter!

Donnerstag, 18. Februar 2010

delphine pariente*


Die Entdeckung des Wochenendes: Ein wunderschöner Laden, in der Nähe vom Place des Vosges im Pariser Marais. Schmuck, Mode und wunderschöne Vintage Möbel. Eine liebevolle Zusammenstellung aus alt und neu. Ich hätte jedes einzelne Stück in diesem Laden kaufen können.


delphine pariente*
30, rue de charonne
75011 paris
01243383670

10, rue de birague
75004 paris
0142718464

Ein Jahr im Setzkasten


Isavekke Frémin
"Perspective Cacalière"

Noch bis zum 28. Februar im Palais de Tokyo zu sehen.

Mittwoch, 10. Februar 2010

Marina and the diamonds - Hollywood (acoustic)


Knicken ist einer der wenigen Musik-Blogs, den ich regelmäßig verfolge und dem ich schon manch großartige Musikentdeckung zu verdanken habe. So auch in diesem Fall. Auch wenn mir der Rest der Songs von Marina and the diamonds zu poppig und kommerziell sind, so ist diese Version von ihrem Song Hollywood äußerst gelungen wie ich finde. Das einfache aber wunderschöne Spiel zwischen Schärfe und Unschärfe im Video trägt dazu auch seinen Teil bei.
Marinas Look mit rot/orangenen Lippen und Fingernägeln erinnert mich daran, dass auch ich mal wieder etwas kräftiger in den Farbtopf greifen und mich von dem Schwarz-Tragen der Franzosen nicht allzu sehr beeindrucken lassen sollte.

Sonntag, 7. Februar 2010

Ausstellung der Woche

// Monumenta 2010
Christian Boltanski: Personnes
13 jan - 21 feb 10

© Monumenta/ministère de la Culture et de la Communication

Das Ministerium für Kultur und Kommunikation lädt jährlich einen Künstler ein, eine speziell für den Grand Palais konzipierte Ausstellung zu machen. Nach Anselm Kiefer, 2007, und Richard Serra, 2008, zeigt dieses Jahr Christian Boltanski zur Monumenta seine Installation "Personnes". Dabei verbindet Boltanski Raum, Skulptur, Klang und Temperatur zu einer Einheit. Der Raum kühl, donnernder Herzschlag und ein riesiger Berg Kleidung, die von einem Kran an der Spitze ergriffen und einige Meter höher wieder fallen gelassen wird. Eine Inszenierung die ihre Wirkung nicht verfehlt und einen die Kälte spüren lässt, die in unserer Welt herrschen kann. Der Kleiderberg weckt Assoziationen mit Altkleidern, Menschen, die Kleiderlos sind und lässt an die Absurdität unserer heutigen Konsum-Welt denken, in der Kleider so lange getragen werden, wie sie in Mode sind, um sie dann wieder zu entsorgen.


Mit Kleidern ausgelegte Rechtecke wirken wie Gräber körperloser Menschen. Das alles wird unterlegt mit dem dumpfen Klang, der mit der Regelmäßigkeit eines menschlichen Herz ertönt. Jedes Detail der Installation beinhaltet den Begriff "Personnes" (Personen). Ganz ohne die Anwesenheit menschlicher Körper reichen ihre leeren Hüllen aus, um ihre Anwesenheit spürbar zu machen.
Der aus einer Eisenkonstruktion bestehende Grand Palais, ist zwar imposant, unterstützt aber zugleich das Gefühl einer kalten, ungemütlichen Atmosphäre.


Eine wirklich beeindruckende Inszenierung, die es schafft alle Komponenten wie Raum, Skulptur, Klang und Licht zu einem großen Kunstwerk zu vereinen um ein einziges Ganzes zu erschaffen.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Fashion meets Interior

via TrendLand

Eigentlich halte ich mich aus dem Thema Fashion Weeks grundsätzlich raus. Zu viel Fashion Weeks, zu viele Shows, da hab ich absolut keinen Überblick, was unter anderem dazu beiträgt, dass mir diese gelungene Kreation von Samuel Cirnansck durch die Lappen ging. Bei einer vergangenen Fashion Week in Sao Paolo hat der besagte Designer bei seine Kollection für den Winter 2010 unter anderem diese Kreation präsentiert. Meiner Meinung nach eine absolut gelungene Symbiose aus Fashion und Intérieur. Ob es tragbar ist, darüber lässt sich bei Haute Couture ja grundsätzlich streiten.

home rustikal

Mittwoch, 3. Februar 2010

Metrocolor - life @ Sage


Neu ist es anders, neu fühlt es sich anders an, neu ist es besonders!
Ludwig, Chris, Jonathan und Phil von Metrocolor präsentieren sich morgen mit neuem Namen, neuer Sprache und neuen Songs zum ersten Mal wieder dem Publikum. Sie sind "kein Sprachrohr einer Generation, keine Individualisten mit eindeutiger Botschaft, sondern einfach nur vier Jungs, die am Leben sind und eine Stadt ihr zu Hause nennen, die jeder kennt."
Meine einstige Haus- und Heimband kann ich nur empfehlen und euch sagen: Ab ins SAGE und lasst euch persönlich von den neuen Klängen der ehemaligen Band Eddie überzeugen.
Es ist anders, es fühlt sich anders an, es ist besonders!

Gästelisten-Plätze gibt es HIER und eine Hörprobe findet ihr HIER.

Info:

Metrocolor - Stadtfarben
04 feb 10 / 22 Uhr
Brückenstr. 1
Berlin

Inszenierte Wirklichkeit

© Andreas Mühe: Eibsee, 2009© Andreas Mühe: Die Darsteller des Films Krabat (von links: Tom Wlaschiha, Daniel Brühl, David Kross, Robert Stadlober), 2008© Andreas Mühe: Höllental im Schwarzwald, 2009
© Andreas Mühe: Der Schauspieler Florian Lukas am Obersalzberg, 2007

"Die Welt ist eisblau bei Andreas Mühe. Ob er Menschen oder Landschaften fotografiert, seine Bilder umgibt eine unwirkliche Aura, die etwas Düsteres, manchmal sogar Bedrohliches hat."
Noch bis zum 06. März sind seine Fotografien in der Berliner Galerie Camera Work ausgestellt. Mehr über Mühe und seine Fotografien HIER.

Info

Andreas Mühe
23 jan - 06 märz 10
berlin

Dienstag, 2. Februar 2010

Unhappy Hipsters


"It became their routine. And so the evenings stretched out before him: still, gray, and gravel-strewn."

It's lonely in the modern world.

Mit sarkastischen und humorvollen Kommentaren wird aus einer auf den ersten Blick so perfekten Welt eine ziemlich einsame und grauenvolle. Das Blog Unhappy Hipsters zeigt modernes und hippes Intérieur mit der nötigen Prise von Sarkasmus und eröffnet damit eine ganz neue Sicht auf das durchdesignte Leben.

l'inspiration suédoise

Mit dem Rücken zur Wand

via Simply Grove

Die Diskussion, wie man sein Bücherregal farblich einheitlich gestalten kann, haben wir bereits HIER geführt. Letztlich bin ich auf einen neuen Weg gestoßen, der nicht ganz so praktisch, dafür aber umso einfacher ist. Bücher einfach mit dem Rücken zur Wand ins Regal zu stellen, wie es Kirsten von Simply Grove vorschlägt, ist vor allem für Menschen geeignet, die schnell mal was in ihrer Wohnung verändern wollen und das Bücherregal als Stilmittel sehen. Es ist allerdings nichts für diejenigen, die ihre Bücher im Bücherregal auch von Zeit zu Zeit lesen und vor allem finden wollen. Man sollte sich hierbei wohl zuerst die Frage stellen, wieso habe ich Bücher? Zum Lesen oder einfach damit es gut aussieht?