Donnerstag, 28. Januar 2010

Sagen sie jetzt nichts

Sie gelten als intelligenteste deutsche Rockband. Zeigen Sie uns bitte Ihre schönste Denkerpose.


Auch auf die Gefahr hin, dass meine Quellen etwas einseitig werden, möchte ich doch auf das Interview "Ohne Worte" des noch aktuellen SZ-Magazins hinweisen. Grossartig.
Für das gesamte Interview "Sagen Sie jetzt nichts, Tocotronic" geht es hier entlang.

Ihre Texte enthalten Anspielungen auf Flaubert, Deleuze, Wilde, Shakespeare und Wittgenstein. Tatsächlich alles gelesen?

take a bath

Sonntag, 24. Januar 2010

a place

Fotografien von Ville Lenkkeri

credit: "Faded Map" und "Kindergarten" von Ville Lenkkeri

Die Galerie Particuliere präsentierte bis Mitte Januar in der Ausstellung Exhausted Illusion den finnischen Fotograf Ville Lenkkeri. Diese beiden Bilder haben es mir besonders angetan. Es wird ein wundervolles Gefühl von Einsamkeit, Verlassenheit und skandinavischer Atmosphäre vermittelt.

Samstag, 23. Januar 2010

Skandinavische Wälder in Paris

credit: Björn Larsson

Über mehrere Jahre fotografierte der Fotograf Björn Larsson die Folgen eines schweren Waldbrandes in einem schwedischen Nationalpark und wie die entstandenen Wunden langsam aber sicher Verheilen. Zu sehen gab es die Wald-Bilder bis zum vergangenen Sonntag im l'Institut Suédois. Zusammengestellt in mehreren Büchern, die in Leporello-Art gebunden waren, erstreckten sie sich über lange Tische im Parterre des schwedischen Instituts. Der Verlauf der Jahreszeiten mit all seinen kleinsten Fassetten war dabei ein wunderschöner Nebeneffekt. In einer Grossstadt wie Paris hat es gut getan zwischendrin, wenn auch nur in Form von Fotos mal wieder etwas Natur zu sehen.

credit: Tora Windahl

Passend zum Thema Natur und Wald gab es ausserdem ein Bild von Tora Windahl zu betrachten. Eine etwas andere Ästhetik aber nicht weniger gelungen. Es war ein wunderschöner kleiner Ausflug in die Wälder Schwedens mitten in Paris.

Donnerstag, 21. Januar 2010

Mittwochs war Bolognese-Tag

Wandgemälde: Polina Soloveichik

In meinem Leben in Berlin, war der Mittwoch bisher ein Tag an dem immer eine Sache ganz sicher war: Abends Spaghetti Bolognese Essen im Gulasch. Zusammen mit Freunden saß man zusammen und hat sich den Bauch vollgeschlagen, Wein getrunken und das monatlich wechselnde Gemälde an der Wand bewundert. Schon einmal am Anfang dessen Existenz habe ich euch von meiner Mittwochs-Beschäftigung berichtet und nun muss ich leider die traurige Botschaft verkünden, dass das Gulasch seine Türen schließt. Schon seit dem 18. Januar trauern die Berliner mit der "Gulasch - will be closing partys"-Reihe den gebührenden Abschied. Noch einmal könnt ihr den sechs Freunden in der Winsstr. 9 einen Besuch abstatten und euch die großartige Pasta zu Leibe führen. Am Mittwoch den 27. Januar findet das Letzte Bolognese Essen statt.
Für mich bedeutet das vor allem bald nach Berlin zurück zu kehren und zu wissen, dass ich mir eine neue Mittwochs-Beschäftigung suchen muss und vor allem, wer kocht mir jetzt Spaghetti Bolognese?
Liebes Gulasch, Berlin wird nicht mehr dasselbe sein ohne dich.


Info

gulasch - will be closing party
27. januar 2010
winsstr. 9
berlin

Sonntag, 17. Januar 2010

Münchens konservativer Schick


Diese Bilder sorgen in der Welt der Modeblogs für erhebliches Aufsehen. Als gebürtige Münchnerin ist die aktuelle Ausgabe des Süddeutsche Zeitung Magazins etwas großartiges. Sie zeigt eine Fotostrecke von Münchner Jugendlichen, die sich stilistisch von unserem verehrten Verteidigungs-Minister Karl-Theodor zu Gutenberg inspirieren liessen. Diese neuen Schnösel wie Mahret von fnart.org sie nennt, gibt es jedoch nicht erst seit Gutenberg sondern sind schon seit eh und je in München zu finden. Für mich als kleines Alternativ-Mädchen, das sich immer versucht hat von Mädchen im rosa Polohemd, mit Perlen-Ohrringen und Männern in schlagenden Verbindungen, fern zu halten, erinnern die Bilder an die Zeiten der Tanzkurse und Abschlussbälle. Achja, was wäre München ohne seine konservative Schickeria.


Samstag, 16. Januar 2010

black and beautiful


Keine Ahnung wo die plötzliche Vorliebe für Lackschuhe herkommt, aber als Misha dieses Exemplar auf ihrem Blog gezeigt hat, war ich sofort hin und weg. Der Schuh stammt von dem schwedischen Modelabel Monki, dass seit November auch in Deutschland, genauer gesagt in Hamburg, vertreten ist. Auch wenn der Absatz etwas gewöhnungsbedürftig ist so ist der Rest des Schuhs ein Traum. I like.

2010

Foto: Yannis Houssen

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2010!

... und schon sind wir schon wieder mittendrin und es ist bereits der 16. Januar. Allerhöchste Zeit also um mich hier mal wieder blicken zu lassen und euch ein wenig an meinen neuesten Entdeckungen und Inspirationen teilhaben zu lassen. Daher ohne großes Palaver geht es weiter in die nächste Runde und auch in das zweite Jahr von LA RÉALITÉ DE JULI.