Mittwoch, 30. September 2009

Le Journal des Vitrines

Repetto, 22 rue de la Paix, 75002 Paris © Stéphanie Moisan

Das Besondere einer Stadt sind meist auch die schön dekorierten Schaufenster, mit ihren oft großartigen Szenografien. Gerade in Paris, der Stadt der ersten Kaufhäuser, ist es besonders schön, an den wunderschönen Schaufenstern vorbeizugehen und jedes Mal in eine andere kleine Welt getragen zu werden. Eine wunderbare Entdeckung der letzten Woche ist der Blog "Le Journal des Vitrines". Stéphanie Moisan dokumentiert die schönsten Schaufenster und besonderen Ladendekorationen in Paris. Die Bilder sind gut und die Auswahl meist großartig. Viel Spaß beim virtuellen Flanieren vorüber an den Pariser Geschäften.

Planète Parr - la collection de Martin Parr

Martin Parr, ‘New Brighton’, 1986. © Martin Parr

Das Oktoberfest ist der Zeitpunkt im Jahr, wo alle Münchner besonders stolz darauf sind Münchner zu sein. Als Münchnerin zu dieser Zeit in einer anderen Stadt zu sein, ist nicht leicht. Sich allen Rufen der Heimat zu widersetzen, kaum auszuhalten. Auf Facebook häufen sich die Wiesn-Bilder und die Kommentare mit "O'zapft is" und "bin blau". Die Blogosphäre beschäftigt sich mit der Frage, was trägt Mann/Frau heuer auf der Wiesn und es scheinen alle, lange vermissten und selten gesehen Freunde dem Ruf des Bieres zu folgen. Doch auch in der Pariser Kunst Szene kommt man diesem Thema nicht aus. bei einem nichts ahnenden Gang in die Ausstellung "Planète Parr - la collection de Martin Parr" befindet man sich plötzlich vor den Bildern des Münchner Volksfestes. Neben einer Einführung in die englische Fotografie, einer Kollektion gesammelter Objekte und einer Sammlung an Bilder der Fotografen, die Martin Parrs Fotografie beeinflusst haben, waren Parrs Serien "Luxury" und die der zahlreichen Turistischen Orte dieser Welt zu sehen, darunter auch das Münchner Oktoberfest. Ein bunter Strauß an Themen und Eindrücken und doch bleibt der, des Bekannten, der Heimat, am stärksten im Gedächtnis verankert. Also Spezl, Prost!

Freitag, 25. September 2009

bat for lashes - what a girl to do



Noch ein kleines Video zur Feier des Tage und ab ins Wochenende. Geniesst den Freitagabend und lasst es rocken...

Donnerstag, 24. September 2009

Canapé III


Die Suche nach dem perfekten Sofa geht weiter und bisher kam mir noch keine denkbare Alternative in den Sinn, ausser Matratzen stapeln und ein Meer von Kissen. Wer hat Inspiration?

How does it feel - Ugo Rondinone

Ugo Rondinone, London 2006 @ Courtesy Galerie Eva Presenhuber, Zürich

Eine wunderschöne, poetische Installation von Ugo Rondinone anlässlich des Herbst-Festivals hier in Paris. Ein Raum, Neonröhren und Stimmen im Nichts.

Ein Teil des Textes der Installation:

Woman How are you feeling?
Man I'm feeling okay.
W Just okay?
M Yes, just okay.
W No, honestly... what's going on?
M I just...
W What?
M Nothing.
W No, go ahead. You just... what?
M Nothing. Really. Not a thing.
W All right. I'm just getting a vibe.
M What?... What vibe? Ther's not any vibe thing that I'm doing.
W None?
M At all!
W Okay. Calm down.
M I just fell...
W You feel what?
M I feel disgusting.
W Why?
M Because I'm a liar.
W No you're not.
M She writes to me and says she misses me. She calls me and says
she loves me. And I reply, "I miss you too".
But I don't
W Maybe you don't know what you feel.
M I do know what I feel. I love you.
Maybe I love her too. But I definitely love you more.
W She comes back tomorrow?
M Yes.
W And ou are going to pick her up at the airport?
M Yes.
W What will you tell her?
M What do you want me to tell her?
W I don't want to tell you what to do.
M Then tell me what you want.
W That would be the same thing.
M That would help me decide.
W She loves you.
M Yes.
W But you love me.
M Yes.
W But you still love her too?
M Maybe.
W Maybe?
M Yes maybe.
W What do you want me to say?
M I want you to tell me if there is a future for you and me.
W A future?
M Yes a future.
W A future?
M Yes.
W How can I answer that?
M Yes or no.
W It's not that simple.
M Yes it is.
W Sometimes things aren't black and white.
M And sometimes they are.
W I can't see the future.
M You don't need to see it if you know its there.
W How?
M How what?
W How should I know?
M We got romantic.
W Excuse me?
M Romantic.
W Romantic?
M We are making out.
W Oh romantic.
M Yes romantic.
W And what about her?
M What about her?
W What are you going to say to her?
M "I'm sorry", I mean... I guess I could just say that to her "sorry",
right? Just say it and be done with it.
W Sorry?
M Yes sorry! Hey that's... it's the past. Right?
That's why they call it that, "the past", because that's what it is.
Past.
W Maybe.

Mittwoch, 23. September 2009

Lilly Wood & The Prick

Credits Aennimal; Fotos via le hibo

Abgefahrene Kostüme und großartige Musik. Vor allem das Cover von Santogold schallt von Morgens bis Abends aus meinem Apfel. Bitte hier entlang, wer sich anstecken lassen möchte und hier entlang zum etwas gewöhnungsbedürftigen Video der neuen Single "down the drain". Wer von euch in Paris ist, der sollte sich eines der beiden Konzerte in den nächsten Tagen nicht entgehen lassen, ich werde sicher auch anzutreffen sein. Donc, jusqu'alors j'espère.

David Lynch für Galerie Lafayette


Großes Spektakel in der Galerie Lafayette. Wer in diesen Tagen an dem bekanntesten Kaufhaus von Paris vorbei schlendert, wird Zeuge einer ganz neuen Form von Schaufenster-Dekoration. David Lynch zeigt hier noch bis zum 3. Oktober 09 seine Interpretation von « Machines, Abstraction and Women ». Absolut einmal und besonders zu empfehlen bei Nacht, wenn sich nicht tausende Menschen die Nasen an den Scheiben plattdrücken. Die Kombination aus Sound, Bewegung, Mechanik und der Kniff der Perspektive kommen in der Dunkelheit besonders schön zur Geltung. Wer auch noch Bilder der anderen Vitrinen und ein kleines Video der singenden Frau sehen möchte bitte hier entlang.

Dienstag, 22. September 2009

baby, lets take this car...

via ffffound! Foto: Julie Pike

La Parisienne


Die erste französische Vogue, französisch sprechen, Wein trinken, Käse essen und jeden Tag etwas mehr begreifen vom französischen Lebensgefühl. Aber was macht dieses Gefühl aus? Was macht den Unterschied zwischen den beiden Ländern, die doch Nachbarn sind. Was unterscheidet die Pariserin von der Berlinerin? Die Pariserin ist immer gut gekleidet, meistens mit High-Heels, dem Anlass entsprechend gewählt und lieber etwas zu schick als zu legere. Wenn auch nicht immer im Designerteil, aber immerhin doch elegant, wenn man ihr begegnet. Sie scheint ein anderes Kälteempfinden zu haben als die Berlinerin und somit wird das nackte Bein, noch bis in den Herbst hinein gezeigt. Natürlich gibt es auch eine andere Pariserin. Die, der es gelingt top modern und im neuesten Trend gekleidet zu sein, dieser jedoch immer elegant getragen. Wenn ich mir das Straßenbild von Berlin ins Gedächtnis rufe, so begegne ich dort eher dem legeren Leben, dem Leben, wo man tragen kann, was man will und wo nichts ausgefallen genug ist. Hier hingegen wird Contenance bewahrt und die Eleganz steht im Mittelpunkt des Geschehens.
Für mich und mein Pariser Outfit bedeutet das, hohe Schuhe und das schönste Kleid des Repertoires.

Samstag, 19. September 2009

Sonntag an einem Samstag


Wein. Tee. Die Zeit. Chaise Longe. Kings of Convenience. Homesick. Und alles, was sonst noch dazu gehört.

Fotos via Sam McAdam

Interieur von Marie Antoinette


Interieur vor etwas mehr als 200 Jahren. Das Schlafgemach der Königin Marie Antoinette in Versailles. Um den Sprung in die heutige Zeit zu machen: Es erinnert mich sehr an das Zimmer von Chloe Sevigny, das ich euch bereits vor einiger Zeit hier gezeigt habe. Es ist etwas einfacher und farbenfroher, aber dennoch liegt die Vermutung nahe, dass sich Chloe von diesem prachtvollen und weltbekannten Zimmer inspirieren liess.

Zeitschriften bekommen eine neue Aufgabe


Was tun mit Zeitschriften, die man im Laufe der Zeit angesammelt hat, von denen man sich allerdings nicht trennen will? Hier eine Variante, die nicht nur gut aussieht, sondern den Magazinen auch eine Aufgabe zuteil werden lässt. allerdings sollte man sich gut überlegen, welche Magazine man da zur Stütze gibt. Durchstöbern wird ohne großen Aufwand schwierig.

Freitag, 18. September 2009

Das gute alte Canapé


Sofas sind eigentlich etwas Scheussliches. Groß, unhandlich, platzraubend, oft eingestaubt und durchgesessen und nicht zuletzt sehr teuer. Aber sie sind auch der Ruhepol für Zuhause. Zu zweit auf dem Sofa sitzen, Wein trinken, einen Film sehen oder einfach ein gutes Buch lesen. Das Sofa ist das Symbol für Entspannung, für Freizeit, für entspannte Gesellschaft. Also was tun, wenn man kein schönes, erschwingliches Sofa findet? Ikea ist in diesem Falle leider auch keine Lösung. Billig produziert, sieht man bei diesem Möbelstück leider auf Anhieb und dafür ist Ikea leider bekannt. Es bleibt wohl nur die Alternative selbst kreativ zu werden oder sich eines dieser wunderschönen Exemplare vom Munde abzusparen.

Photos via living etc.

Kings of Convenience - boat behind


Es rettet meinen Tag und lässt mich vor Vorfreude auf das Erscheinungsdatum des neuen Albums fasst zerplatzen. Auf ans Meer und der Sonne entgegen.

Montag, 14. September 2009

Veilhan Versailles


Kunst im königlichen Schloss von Versailles. Barocke Architektur trifft auf Zeitgenössische Kunst. Nach Jeff Koons folgt nun der Künstler Xavier Veilhan, dessen Werke seit gestern in Versailles ausgestellt sind.
Beginnend mit einer, in Flächen aufgelösten Kutsche, wird man, vorbei an Skulpturen, einem Mobile aus runden violetten Kugeln und einer Lichtinstallation aus Glühbirnen durch das Schloss und weiter in den Park geleitet. Vorbei an einem Parkuhr von Statuen berühmter Architekten, erscheint beim Blick auf den Schlosspark ein Mond auf dem Gelände, gefolgt von einer riesigen Fontäne.
Xavier Veilhan gelingt es, den pompösen, sehr verschnörkelten und feinteiligen Räumen etwas Ruhiges, Zeitgemäßes hinzuzufügen. Die Räume des Schlosses und auch der Park bekommen eine neue Ausstrahlung, etwas, das die Wirkung des Raumes verstärkt und einem den Unterschied zwischen 'jetzt' und 'damals' bewusst macht. Dennoch harmonisieren die beiden Komponenten ohne sich gegenseitig zu erdrücken.


Für mich war das ein ganz neues Erlebnis von Raum. Nicht nur dieses unglaubliche Schloss mit seinem wunderschönen Blick auf eine Geometrie der ganz besonderen Art, sondern auch der zärtliche Umgang eines Künstlers mit einem so symbolträchtigen Bauwerk.

Samstag, 12. September 2009

JUST WHITE II


Ja, ich weiss, Muster und Farben machen Freude, aber nur weiss ist
ja nicht einfach nur weiss. Also bleibe ich dabei you can have it all
JUST WHITE und es ist trotzdem nicht langweilig.

beflügelt


Diese Bilder habe ich schon vor einiger Zeit bei daydate gesehen und fand sie einfach wunderbar. Der Look, die Illustrationen, das Model. Großartig!

Freitag, 11. September 2009

J'adore

via: Punda Fuck

Mehrmalige Gespräche in den letzten Tagen, die Kampagne für Mango, die vielleicht neue Filmrolle als Marilyn Monroe, der hoffentlich weiter so natürlich und weiblich bleibende Look und dann die Entdeckung dieses Fotos von Mario Testino.

J'adore Scarlett Johansson.

Dienstag, 8. September 2009

Collier boucles

Ketten: Florence Croisier

Die aus feinen Linien bestehenden Ketten von Florence Croisier haben es mir absolut angetan. Wie ein feines Netz liegen sie über der Haut und bilden Spiel aus Linien und Schatten. Auch die Fotos finde ich wunderschön.

Ceci N'Est Pas Un Luminiaire

Lampen: LMP

Diese Lampen der besonderen Art waren eines der Fundstücke des heutigen Tages. Ich liebe diese Kombination aus Stativ und alten Fotos.

MAISON & OBJET


Die große Show der Einrichtung ist heute in Paris zu ende gegangen. Ich habe es noch geschafft einen Blick hinein in die Welt des Interieur-Designs zu werfen und mir die große Schau der unterschiedlichsten Firmen aus aller Welt anzusehen. Eigentlich als eine Handelsmesse ausgeschrieben, war sie doch auch für mich, als Liebhaber von gutem Design und gelungener Einrichtung, absolut sehenswert. Für meinen Geschmack allerdings etwas zu überladen, zu viel Kitsch und Schi Schi, aber das eine oder andere Objekt war dann doch dabei. Fotografieren war zu meinem großen Bedauern natürlich nicht erlaubt, obwohl ich doch hin und wieder versucht habe eine Bild zu schießen, doch bei der Heimlichtuerei, waren die meisten leider verwackelt und nur dieses eine gibt einen kleinen Einblick in die Atmosphäre von "Maison & Objet".
Dank dem regen Geschäfte-Machen und dem Versuch sich gut zu verkaufen, konnte ich die ein oder andere Visitenkarte ergattern und stelle euch im Folgenden ein paar kleine, besondere Entdeckungen rund um Haus und Objekte vor.

Auf den Dächern von Paris


Die schönste Zeit am Tag in meinem neuen Zimmer, ist die am späten Nachmittag, wenn die Sonne gerade den Himmel verlässt.

Montag, 7. September 2009

The Sartorialist - das Buch


Wie einige von euch sicher schon mitbekommen haben, wurde die wunderbare "Sartorialist" nun in einem Buch veröffentlicht. Auf rund 500 Seiten sind die schönsten Photografien der "Sartorialist" zusammengefasst. Die Street-Style-Photografien von Scott Schuman sind mittlerweile weltbekannt und prägen die Modewelt wie kein anderer Mode-Blog.Seine erste Signierstunde war bei Colette in Paris und ich habe mir diese Chance nicht entgehen lassen, dem "Sartorialist" persönlich gegenüber zu stehen. Zu meiner großen Freude war auch noch Garance Doré zugegen und hat nach Wunsch ebenfalls das neue Werk signiert. Ein Paar der besonderen Art, das aus Welt der Modeblogs nicht wegzudenken ist.

la chaise longue


Ein absolutes Highlight meines neuen Heimes ist wohl diese Liege von Le Corbusier. Immerwieder ein absoluter Klassiker der Möbelstücke und ein wunderschönes Exemplar namens "Pony".

Les premiers jours à Paris


Die ersten Tage in Paris sind aufregend. Eine neue Stadt, neue Menschen, eine andere Sprache und ständig aufmerksam bleiben, dass man vor lauter Auf-Den-Stadtplan-Schauen nicht gegen die nächste Straßenlaterne rennt. Paris hat sich in meinen ersten Tagen von einer sehr guten Seite gezeigt, ob es die Beste ist, kann ich wohl erst nach einiger Zeit sagen. Ausstellungen, wundervolle Mode und ein erster Flohmarkt-Besuch haben die letzten Tage geprägt.

Donnerstag, 3. September 2009

urbanism follows vision


Wie wird das Leben im Jahre 2109 sein? Diese Frage haben sich rund 90 Menschen gestellt. Designer, Künstler, Sozialwissenschaftler und Studenten haben ihre Vorstellungen der Welt im Jahre 2109 zum Wettbewerb "urbanism follows vision" eingereicht und werden nun ab dem 05. September 09 in Hannover zu sehen sein. Die Visionen reichen von zukünftigen Stadtsituationen bis hin zu innovativen Produktvisionen. Auch ich habe meine Idee für die Stadt in hundert Jahren visualisiert. Wer wissen möchte, was unsere Vorstellungen sind, der sollte am 05.09.09 ab 15 Uhr in die zu einem Kunst- und Präsentationsraum transformierte Tiefgarage des vdw am Leibnitzufer 19 kommen und, neben den visuellen Visionen, auch die Performance eines Soundkünstler miterleben, der sich während der Veranstaltung auf die Suche nach den Citysounds von morgen begibt. Ab 18 Uhr gibt es auch noch eine Auswahl von Kurzfilmen bekannter Künstler zu sehen, natürlich passend zum Thema, und an Essen und Getränken wird es wohl auch nicht fehlen.

Obgleich ich neugierig und sehr gespannt auf die verschiedenen Aspekte der Stadt von Morgen bin, werde ich es wohl in so kurzer Zeit nicht nach Hannover schaffen. Ich wäre allerdings hoch erfreut über Berichte dieser futuristischen Veranstaltung.

Info

urbanism follows vision
vdw wohnvision 2109

05 sept 09 ab 15 uhr

Tiefgarage des vdw
Leibnitzufer 19
30169 Hannover

Mittwoch, 2. September 2009

Bonjour PARIS!


Heute ist es soweit, der große Tag ist gekommen und ich wage den Schritt nach Paris. Für die nächste Zeit werde ich aus der französischen Hauptstadt berichten und versuchen meine Realität mal von einer anderen Perspektive aus zu betrachten. À bientôt de Paris.

Fotos: Jen Gotch

Dienstag, 1. September 2009

tunnel in texas

via ?

Hier ein Beitrag den ich schon lange posten wollte: Diese Installation von Dan Havel and Dean Ruck gab es in Texas zu bewundern. Eine großartige Idee.