Mittwoch, 11. November 2009

Soulages - Centre Pompidou


Selten hat mich eine Farbe so in den Bann gezogen, oder sollte man vielmehr sagen keine Farbe? Pierre Soulage ist bekannt als "Maler von Schwarz und Licht" und wird derzeit im Centre Pompidou Paris ausgestellt. Eine Ausstellung die so überwältigend und ergreifend ist, dass man von einem großen, mächtigen Gefühl der Klarheit ergriffen wird. Mit unterschiedlichem Farbauftrag kreiert der 80 jährige französische Künstler großformatige Bilder, die sich, obwohl sie alle schwarz sind, doch voneinander unterscheiden, wie Tag und Nacht. In der Ausstellung, die noch bis zum 08. März 2010 läuft, werden Bilder aus der Zeit von 1946 bis heute gezeigt. Es ist beeidruckend, wie sich jemand sein Leben lang auf eine Farbe beschränken kann, ohne langweilig zu werden. Eine unfassbare Kraft, die man nicht mehr vergisst.


"Pourquoi le noir? La seule Réponse, incluant les raisons ignorées, tapies au plus obscur de nous-mêmes et des pouvoirs de la peinture c'est: PARCE QUE." Pierre Soulages


"Why black? The only answer, which covers the unknown reasons that lurk in the obscurest regions of ourselves and of the powers of painting, is: BECAUSE." Pierre Soulages
1986

© Pierre Soulages

Info:
soulages
24 oct 09 - 08 mar 10
centre pompidou paris

Interieur

via ?

Montag, 9. November 2009

Boy and Band of Outsiders


Was für die Herren Band of outsiders ist, ist für die Damen Boy. Ich möchte nur so viel sagen: Großartige Mode und die Entscheidung, von Schauspielern wie Jason Schwarzman und Kirsten Dunst die Mode präsentieren zu lassen, macht das ganze noch sympatischer. Wie Schnappschüsse wirken die altbewährten Polaroids und das ganze macht scheinbar nicht nur dem Betrachter Freude.

Boy


Band of Outsiders

Über Dänen, Leder und Träume

via Neeo

Das die
Skandinavier ein spitzen Design machen, ist den meisten schon bekannt und und hier ist mal wieder der Beweis dafür, dass das nicht erst seit gestern so ist. Dansk Mobel Kunst hat sich auf dänisches Möbel der 20er - 70er Jahre spezialisiert und bringt sie zurück in die Wohnungen der jetzigen Zeit. Ich habe sogleich mein absolutes Lieblingsstück gefunden, das ich mir nur zu gerne ins Wohnzimmer stellen würde. Auch beim Anblick der anderen Exemplare geht mir das Herz auf. Und wo wir gerade schon am Träumen sind, diese wunderschöne Ledertasche würde auch noch ganz gut in meine Kollektion passen.

Sonntag, 8. November 2009

White and Wood

via ?

It's tea time

Paper Tea House, London 2008 © Shigeru Ban

It's tea time: Der japanische Architekt Shigeru Ban hat einen kleinen Pavillon aus Pappe entworfen, in dem man sich für den Genuss des Heissgetränks zurückziehen kann. Die Wände, das Mobiliar und auch das Dach des Paper Tea House bestehen aus Pappe. Das Gleichgewicht aus geöffneten und geschlossenen Wänden gefällt mir besonders gut.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Interieur in edlem Rot

Photos: 1. via keltainen talo rannalla
2. via fiac © David Zink Yi Roma 395-1, 2006,

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Geschichten vom Ponyhof

Stiefeletten von Martin Margiela aus Ponyfell © Peter Langer

Diesen großartigen Artikel gibt es im aktuellen Zeit-Magazin zu lesen, und ich kann nur bestätigen: Pony ist in und das scheint auch schon Le Corbusier gewusst zu haben, wie ihr hier sehen könnt. Aber nicht nur der Artikel ist ein Genuss sondern auch das dazu gedruckte Foto von Peter Langer. Die Stiefeletten von Martin Margiela sind ein Traum, jetzt aber genug geredet, viel Freude beim Lesen:

"Es gibt einen designierten Nachfolger des Nerzes: das Pony. Immer mehr Ponyfell ist in der Mode zu sehen. Offenbar kommt für viele Menschen das Glück dieser Erde vom Rücken der Pferde. Giorgio Armani schustert Loafer mit Elementen aus Ponyfell, Tod’s hat Pony-Stiefeletten im Angebot. Rick Owens hat für den Mann sogar eine ganze Ponyfell-Hose geschneidert.

Nun ist das Pony in Zeiten, wo es in jeder Stadt eine »Pony-Bar« gibt und Bücher Das Leben ist kein Ponyhof heißen, ein absoluter Sympathieträger. Und man mag gar nicht glauben, dass auch das Leben sehr beliebter Tiere mal zu Ende geht und sie schließlich beim Abdecker landen, weil der Ponyhof keinem müden Klepper seinen Lebensabend finanzieren will.

Ponyfell und Pferdeleder zählen zu den besten Tierhäuten überhaupt. Sie sind nicht nur schön und weich, sondern auch überaus strapazierfähig. Glücklicherweise gibt es keine Ponyfarmen, auf denen die Tiere ihres Fells wegen gequält werden.

Das Pony gibt sein Fell sozusagen als letzte gute Tat am Ende seines Lebens ab. Manchmal auch als erste gute Tat, es kommt immer darauf an, ob das Pony nett war oder ein störrisches Biest, das einem den Urlaub auf dem Ponyhof zur Hölle gemacht hat. Manchmal lässt sich so ein Aufenthalt überhaupt nur ertragen durch die Vorstellung, dass man die keilenden und beißenden Viecher eines Tages als Schuh erwerben kann."

Quelle: Zeit-Magazin "Stilkolumne: Vom Rücken der Pferde" von Tillmann Prüfer

Dienstag, 27. Oktober 2009

Herbstlied: Charlotte Gainsbourg - IBM


Ein wunderbares Herbstlied gibt es derzeit von Charlotte Gainsbourg zu hören. Das erste Lied ihres, von Beck produzierten neuen Albums "IRM" gibt es auf ihrer Webseite zum freien Download. Noch in diesem Jahr folgt dann der Rest des viel versprechenden Albums. Ich sage nur: Vorsicht Suchtgefahr!

Montag, 26. Oktober 2009

Tisch meets Tischbein


Die Idee, ein Tischbein gegen Magazine, oder wie hier gegen Bücher auszutauschen, haben wir in etwas anderer Form bereits hier gesehen. Nun allerdings mein Vorschlag, wie wäre es mit einer Kombination aus Tisch, Büchern und Luftballons. Der Tisch, gesehen bei Ted Baker in Paris, und das auf der Fiac entdeckte Kunstwerk, scheinen wie füreinander bestimmt.